25 Oct 2026
Nach jeder der letzten vier US-Zwischenwahlen folgte eine deutliche Bitcoin-Korrektur. Analyst Ali Martinez erwartet rund um den 3. November erhöhte Volatilität und nennt 73.000 US-Dollar als zentrales Abwärtsniveau. Auf Polymarket liegt die Chance auf 100.000 US-Dollar in diesem Jahr nur noch bei 18 Prozent.
Bitcoin TradeReviewed News Desk
Ein Muster aus vier Wahlzyklen
Am 3. November finden in den USA die Zwischenwahlen statt, und ein Blick auf die Vergangenheit sorgt bei manchen Analysten für Vorsicht. Wie BTC-ECHO berichtet, verweist der bekannte Krypto-Analyst Ali Martinez auf deutliche Kursrückgänge nach früheren Midterms: minus 72 Prozent im Jahr 2010, minus 65 Prozent 2014, minus 52 Prozent 2018 und minus 27 Prozent 2022.
Martinez betont selbst, dass Korrelation keine Kausalität ist. Die Beständigkeit des Musters verdiene aber Aufmerksamkeit. Hinzu kommt das vierte Quartal: Drei der vergangenen vier Midterm-Jahre schloss Bitcoin im Schlussquartal negativ ab. Nur 2010, in der absoluten Frühphase des Netzwerks, gab es ein Plus von 391 Prozent.
100.000 US-Dollar rückt in die Ferne
Die Ausgangslage ist angespannt. Am Samstagnachmittag fiel der Bitcoin-Kurs laut dem Bericht zeitweise auf 79.160 US-Dollar. Auf der Prognoseplattform Polymarket wird die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin die Marke von 100.000 US-Dollar noch in diesem Jahr zurückerobert, nur noch mit 18 Prozent bewertet.
Warum 73.000 US-Dollar so wichtig ist
Sollte der Verkaufsdruck nach der Wahl zunehmen, sieht Martinez vor allem ein Niveau als entscheidend: 73.000 US-Dollar. Dort liegt derzeit die realisierte Kostenbasis kurzfristiger Halter, also der durchschnittliche Einstiegspreis dieser Anlegergruppe. Ein Rücksetzer in diesen Bereich wäre laut dem Analysten ein Test dafür, ob Käufer den übergeordneten Aufwärtstrend noch verteidigen wollen.
Martinez legt sich fest: Sein zentrales Abwärtsniveau liege bei 73.000 US-Dollar. Fällt der Kurs dorthin, würde er zunächst auf Anzeichen einer Verkäufererschöpfung und neue Nachfrage warten, bevor er eine Long-Position in Betracht zieht. Eine nachhaltige Erholung aus dieser Zone würde das bullishe Szenario stärken.
Was das für Trader bedeutet
- Historische Muster sind kein Naturgesetz. Vier Datenpunkte sind eine kleine Stichprobe, und die Marktstruktur hat sich mit ETFs und institutionellen Anlegern stark verändert.
- Rund um den 3. November ist mit stärkeren Schwankungen zu rechnen. Wer mit Hebel handelt, sollte Positionsgrößen und Stop-Loss bewusst setzen.
- Die Wahl der Börse spielt bei volatilen Phasen eine Rolle: Liquidität, Gebühren und Lizenzen unterscheiden sich stark. Unser Börsenvergleich hilft bei der Auswahl, und so testen wir jede Plattform.
Diese Meldung ist keine Anlageberatung.
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