Google Multi-Party Compute: Google startet Krypto-Verwahrung für Banken, Ethereum und Solana im Fokus

28 Oct 2026

TL;DR

Google hat mit Google Multi-Party Compute ein Sicherheitssystem vorgestellt, mit dem Banken Kryptowährungen verwahren sollen. Alphabet sichert damit bereits eigene Assets auf Ethereum und Solana, der kommerzielle Start ist für Anfang 2027 geplant.

Exchanges TradeReviewed News Desk

Google steigt in die institutionelle Krypto-Verwahrung ein. Wie BTC-ECHO berichtet, hat der Konzern ein neues Sicherheitssystem namens Google Multi-Party Compute vorgestellt. Es soll Banken und anderen Finanzdienstleistern helfen, Kryptowährungen sicher zu verwahren und zu übertragen. Der Mutterkonzern Alphabet nutzt die Technologie bereits, um eigene digitale Vermögenswerte auf Ethereum und Solana abzusichern. Für alle anderen Kunden ist der kommerzielle Start für Anfang 2027 vorgesehen.

Warum private Schlüssel das Kernproblem sind

Der Bedarf ist groß. Laut BTC-ECHO erbeuteten Hacker allein 2025 Kryptowährungen im Wert von mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar, davon entfielen 1,5 Milliarden US-Dollar auf den Hack der Börse Bybit. Kompromittierte private Schlüssel waren für 43,8 Prozent aller gestohlenen Coins und Token verantwortlich. Genau hier setzt Googles Ansatz an.

So funktioniert Multi-Party Computation

Bei MPC wird der kryptografische Schlüssel in mehrere Teile aufgeteilt und an verschiedenen Orten aufbewahrt. Um eine Transaktion freizugeben, müssen mehrere dieser Teile zusammenwirken, ohne dass der vollständige Schlüssel jemals an einer zentralen Stelle liegt. Ein einzelner kompromittierter Server reicht damit nicht aus, um Gelder zu bewegen.

Mit dem Angebot tritt Google in Konkurrenz zu spezialisierten Verwahrern wie Fireblocks und BitGo. Der Vorteil des Konzerns liegt laut dem Bericht in seiner bestehenden Cloud-Infrastruktur und in langjährigen Geschäftsbeziehungen zum Bankensektor.

Profitieren Ethereum und Solana?

Wenn künftig neben Alphabet weitere Finanzinstitute ihre Geschäfte mit digitalen Vermögenswerten über Ethereum und Solana abwickeln, könnten beide Netzwerke profitieren, da für jede Nutzung der Chain Transaktionsgebühren anfallen. Wie groß dieser Effekt messbar wird, zeigt sich laut BTC-ECHO erst nach dem kommerziellen Start im kommenden Jahr. Konkrete Volumen oder Partnerbanken wurden bisher nicht genannt.

Was das für Trader bedeutet

Kurzfristig ist die Meldung vor allem ein Signal: Big Tech baut Infrastruktur für Banken, die Krypto verwahren wollen. Das stärkt das Narrativ rund um tokenisierte Assets auf ETH und SOL, ist aber kein unmittelbarer Kurstreiber. Für Privatanleger bleibt die Wahl einer sicheren Börse entscheidend. Vergleiche Gebühren und Sicherheit in unserem Krypto-Börsen-Vergleich und lies unsere Tests zu BingX (Platz 1) und OKX (Platz 2).

Quelle: BTC-ECHO. Dieser Artikel dient nur zur Information und ist keine Anlageberatung.

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