28 Oct 2026
Ein OpenAI-Modell soll die 27 Jahre alte Exponential Time Hypothesis widerlegt haben, der Beweis wurde in Lean geprüft. P gegen NP bleibt offen, und die elliptische Kurvenkryptografie von Bitcoin wird durch den Algorithmus nicht angegriffen.
Bitcoin TradeReviewed News Desk
Ein Modell von OpenAI hat laut dem Unternehmen die Exponential Time Hypothesis (ETH) widerlegt, eine Annahme aus der Komplexitätstheorie, auf die sich Forscher seit 27 Jahren stützen. Wie BeInCrypto berichtet, fragen sich viele Krypto-Anleger nun, ob das die Sicherheit von Bitcoin und Ethereum berührt. Die kurze Antwort: nein.
Worum es bei der ETH geht
Die Hypothese wurde 1999 von Russell Impagliazzo und Ramamohan Paturi aufgestellt und betrifft 3-SAT, ein Logikproblem, bei dem jede zusätzliche Variable die Zahl möglicher Kombinationen verdoppelt. Die ETH besagt, dass kein Algorithmus dieses exponentielle Wachstum im schlimmsten Fall umgehen kann. Trotz gleicher Abkürzung hat sie nichts mit dem Ethereum-Ticker zu tun.
Laut dem Bericht lieferte das OpenAI-System den Beweis am 16. Oktober, einen Tag später wurde er in der Beweissoftware Lean formalisiert. Der Algorithmus löst Aufgaben mit n Variablen in etwa 2^(n/√log n) Schritten, schneller als die ETH erlaubt, aber für die Praxis viel zu langsam. Impagliazzo, Paturi und Ryan Williams vom MIT leiten nun die Prüfung.
Kein Beweis für P = NP
Die ETH ist eine strengere Annahme als P ≠ NP, ihre Widerlegung lässt die große Frage also offen. OpenAI-Mitgründer Greg Brockman schrieb auf X, P sei „wahrscheinlich immer noch ungleich NP“. Bitcoin-Signaturen basieren auf elliptischer Kurvenkryptografie, die dieser Algorithmus nicht angreift. Analyst Benjamin Cowen betonte laut BeInCrypto, die Widerlegung bedeute weder P = NP noch eine Kompromittierung von Bitcoin oder Ethereum.
Was das für Trader bedeutet
Kurzfristig ist das ein Schlagzeilenthema, kein Sicherheitsrisiko für BTC. Langfristig zeigt es aber, wie schnell KI mathematische Annahmen testet, auf denen Krypto beruht, ähnlich wie die Debatte um Quantencomputer. Wer handelt, sollte auf solide Plattformen setzen: Vergleiche Gebühren und Sicherheit in unserem Krypto-Börsen-Vergleich und lies unsere Tests zu BingX (Platz 1) und OKX (Platz 2).
Quelle: BeInCrypto. Dieser Artikel dient nur zur Information und ist keine Anlageberatung.
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